Am Anfang zählt die Vorbereitung: Material wird gesammelt, sortiert und zerkleinert. Je feiner die Struktur, desto besser greifen Luft, Feuchtigkeit und Wärme ineinander.
Der Berner Komposteur nimmt geeignetes Grüngut für die Humusproduktion entgegen. Wichtig ist ein ruhiger, planbarer Austausch: Was kommt wann, in welcher Menge und in welchem Zustand?
Geeignet sind rohe pflanzliche Rüstabfälle, Fruchtrüstabfälle, Gartenjät, Baumrückschnitt, Kleinholz und organisches Material nach Absprache; Material aus Übersee oder Sonderchargen werden bewusst geprüft und sauber eingeordnet. So kann die aerobe Heissverrottung vorbereitet und sauber geführt werden.
Die Annahme erfolgt nach Vereinbarung und mit einem passenden Ausgleich.
Der Humus vom Berner Komposteur ist ein lebhaftes Erdprodukt. Er entsteht aus organischem Material, geführter Wärme, Umschichtung, Reifung und lebendiger Bodenarbeit.
Als Angebot gelten 10 Liter, 20 Liter und 50 Liter.
Die Erde bildet im Permakulturprojekt Food For Souls einen Grundbedarf. Aufgrund ihrer Reichhaltigkeit lag die Abgabe schon dort in einem höheren Preissegment.
Wie entsteht das schwarze Gold?
Am Anfang zählt die Vorbereitung: Material wird gesammelt, sortiert und zerkleinert. Je feiner die Struktur, desto besser greifen Luft, Feuchtigkeit und Wärme ineinander.
In der Heissphase arbeiten Mikroorganismen intensiv. Wärme baut sich auf, Keimdruck sinkt, und das Material beginnt sich sichtbar zu verwandeln.
Wenn die starke Wärme nachlässt, übernehmen Würmer und Bodenlebewesen. Sie lockern, mischen und veredeln das Material zu lebendiger Erde.
Pilze erschliessen Holzanteile und feine Strukturen. Das Material reift ruhiger weiter und gewinnt an Tiefe, Duft und Bodencharakter.
Bei der Siebung wird reifer Humus vom groben Material getrennt. Grobe Holzanteile gehen mit neuen Impulsen zurück in den nächsten Zyklus.
Der fertige Humus geht zurück zu Erde, Pflanzen und Nahrung. Er stärkt Bodenleben, Struktur und Wasserspeicherfähigkeit auf natürliche Weise.
Beratung und Seminare finden vor Ort im Raum Bern statt: zwischen Stadt Bern, Liebefeld, Morillon und Wabern. Menschen sehen den Prozess am echten Beispiel und verstehen das Material dort, wo es geführt wird.
Ort:
Berner Komposteur
Morillonstrasse 89
3007 Bern
Interessierte dürfen Fotos ihres eigenen Kompostplatzes an info@bernerkomposteur.ch schicken. Hilfreich ist ein kurzes Resümee: Wie führen sie ihre Miete oder ihren Prozess? Was ist die konkrete Frage? Wären sie bereit, für Wissen und Beratung etwas dem Projekt Food For Souls beizutragen?
Wissen braucht Zeit, Erfahrung und Aufmerksamkeit. Ein freiwilliger oder vereinbarter Beitrag ist willkommen.
Der Preis für Bodenverbesserungssubstrat befindet sich weiterhin bei ab 1 CHF pro Liter.
Seminar & Beratung vor Ort im Raum Bern. Menschen sehen den Prozess am echten Beispiel und bringen eigene Fragen mit.
Der Berner Komposteur entstand aus echter Handarbeit: Material verkleinern, Mieten führen, täglich nachjustieren, beobachten, riechen, wenden und lernen. Früher geschah vieles mit Scheitaxt, Handkraft und echter Mühe.
Am 13. Juni 2026 begann mit dem motorisierten Humusschöpfer der Produktionsprozess Tag null. Heute läuft das System anders: aus Erfahrung, Materialgefühl und Technik entsteht eine neue Produktionslogik.
Mit der Entwicklung des Prototypen eines Humusschöpfers verbessert sich das Verständnis für bessere Wertschöpfung sofort. Mit moderater Investition sind kleine Anlagen wie der Prototyp mit Volumina ab ca. 4 m³/Woche, mittlere ab ca. 40 m³/Woche und grosse ab ca. 400 m³/Woche nun realisierbar.
Berner Komposteur
Dorian Dutli
+41 76 337 38 54
www.bernerkomposteur.ch
info@bernerkomposteur.ch
Morillonstrasse 89
3007 Bern